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23.10.2020

Corona aktuell Parteiarbeit in Zeiten der Pandemie

Angesichts der sich verschärfenden Corona-Lage hat der Landesvorstand beschlossen, vorerst auf größere Präsenzveranstaltungen zu verzichten und appelliert an die Genossinnen und Genossen, die Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

Die zweite Welle ist da – der Hamburger Senat handelt

Es ist dem Hamburger Senat in den letzten Monaten gelungen, das Infektionsgeschehen in der Hansestadt mit rationalen und zielgerichteten Maßnahmen gut unter Kontrolle zu halten. Im Vergleich zu anderen Großstädten in Deutschland und Europa standen und stehen wir verhältnismäßig gut da. Dennoch steigen die Infektionszahlen seit einiger Zeit wieder rasant an – wir befinden uns mitten in der zweiten Welle. Dies zeigt vor allem eines: Wir dürfen diese Krise nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sie ist noch lange nicht überwunden.

Der Senat – allen voran unser Erster Bürgermeister Peter Tschentscher – nehmen das Thema unverändert sehr ernst und haben Mitte Oktober mit einem erneuten Maßnahmenpaket reagiert, das in diesen Tagen erste Wirkung zeigen wird. Die Lage wird genau beobachtet, damit sofort nachgesteuert werden kann. Die jeweils aktuelle offizielle Infektions- und Maßnahmenlage kann stets unter hamburg.de/coronavirus nachgelesen werden.

Darüber hinaus können wir alle unseren Beitrag dazu leisten, die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen: Das korrekte Tragen des Mund-Nasen-Schutzes – auch dort, wo es nicht ausdrücklich vorgeschrieben ist – regelmäßiges Lüften und Händewaschen sowie Abstand halten schützt erwiesenermaßen vor der Verbreitung.

Parteiarbeit unter Coronabedingungen

Wir haben unsere Parteiarbeit an die gegebenen Bedingungen angepasst und dabei darauf geachtet, vieles zu ermöglichen, ohne uns dabei unnötig zu gefährden. Damit sind wir bislang sehr gut gefahren. Parteiveranstaltungen haben erfolgreich virtuell oder unter streng kontrollierten Hygienebedingungen in persona oder sogar in einer Mischform stattgefunden. Das ersetzt das ungezwungene persönliche Zusammensein nur wenig, hat unser Parteileben bislang jedoch gut durch die Krise gebracht und am Laufen gehalten.

Leider genügen die bisherigen Maßnahmen aktuell nicht mehr, weswegen sich der Landesvorstand am 20. Oktober schweren Herzens entschlossen hat, den für Anfang Dezember vorgesehenen ordentlichen Landesparteitag der SPD Hamburg abzusagen und auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Dabei hatte er einerseits die wieder verschärften Maßnahmen, vor allem aber die Gesundheit unserer Genossinnen und Genossen sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Blick. Neben dem Landesparteitag müssen fast alle Veranstaltungen bis auf weiteres ausfallen. Das betrifft unter anderem auch die Landesdelegiertenkonferenz der AG 60plus.

Auch hier gilt, dass der Landesvorstand die Entwicklung genau im Blick behält und sich sehr engmaschig über die Anpassung der Maßnahmen berät. Klar ist: Auch wir fahren in dieser Zeit auf Sicht.

Lasst uns die Krise gemeinsam meistern!

Wir sind allesamt aufgerufen, unseren ganz persönlichen Beitrag zu leisten. Überlegt bei jedem Treffen, ob es nicht doch besser virtuell abgehalten werden kann und tragt, wenn ihr unterwegs seid, die Maske gern auch dort, wo es nicht zwingend vorgeschrieben ist.

Lasst uns diese Krise gemeinsam diszipliniert, solidarisch und verantwortungsvoll meistern. Damit wir alle bald wieder das persönliche und direkte Parteileben aufnehmen können – so wie es sein soll.