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Willkommen bei der Lokstedter SPD

Die Lokstedter SPD - das sind knapp 200 Frauen und Männer, junge und alte, mit und ohne Kinder, aus den unterschiedlichsten Berufen.

Wir treffen uns regelmäßig einmal im Monat an einem Dienstagabend bei unseren Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen. Die Termine und Orte finden sich hier.

Wir engagieren uns im Stadtteil, und wir kümmern uns um die "große" Politik. Gäste sind uns jederzeit willkommen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail:

spd-lokstedt[at]t-online.de

 

"Kettenreaktion" - Atomkraft abschalten

Am 17. April, eine Woche vor der großen Aktions- und Menschenkette zwischen den beiden Schrottreaktoren Brunsbüttel und Krümmel, warb die Loksteder SPD mit einem Infostand am Siemersplatz für eine rege Beteiligung an dieser Aktion, die an die großen Anti-Atom-Demonstrationen der 1970er- und 1980er Jahre anknüpfen wird.


Bei sonnigem Wetter war auch die Stimmung prächtig und wir konnten viele Passanten ansprechen und (hoffentlich) überzeugen, sich tatkräftig gegen die weitere Nutzung einer veralteten und höchst gefährlichen Technologie wie der Atomkraft einzusetzen.

Weitere Bilder finden sich hier!

Lokstedter SPD wählt Führung neu

Am 13. April traf sich die Lokstedter SPD zur Mitgliederversammlung mit Organisationswahlen, diesmal wieder in der AWO-Tagesstätte in der Lenzsiedlung.
Nach dem politischen Rechenschaftsbericht des Vorstands und dem (erfreulichen) Bericht des Kassierers wurde der alte Vorstand entlastet.
Bei der Neuwahl des Vorstands setzten die Mitglieder auf Kontinuität: Ernst Christian Schütt (als Vorsitzender) und Gerlind Böwer (als Stellvertreterin) wurden bestätigt. Anstelle von Philipp Reimer übernimmt Marcel Schröder die Distriktskasse.
Die Zahl der Beisitzer wurde auf fünf festgelegt: Gewählt für die nächsten zwei Jahre sind Iris-Marei Brehm-Werner, Renate Rambow, Frank Rehwinkel, Tobias Reinicke und Till Samtleben.
Philipp Reimer und Arndt Streckwall wurden einstimmig zu Revisoren gewählt.
Bei der Wahl der acht Kreisdelegierten setzten sich durch: Iris Brehm-Werner, Gerlind Böwer, Milan Pein, Renate Rambow, Frank Rehwinkel, Philipp Reimer, Rüdiger Rust und Marcel Schröder.
Ersatzdelegierte sind Till Samtleben, Arndt Streckwall und Hendrik Stalmann-Fischer. Die fünf Landesdelegierten sind: Iris Brehm-Werner, Gerlind Böwer, Rüdiger Rust, Ernst Christian Schütt und Marcel Schröder. Als Ersatzdelegierte stehen bereit Tobias Reinicke, Till Samtleben und Arndt Streckwall.
Die Versammlung schlug Milan Pein einstimmig als Kreisvorsitzender und Marcel Schröder als Beisitzer im neuen Kreisvorstand vor.

Herbe Schlappe - Einsatz leider nicht belohnt

Am Einsatz der Lokstedter Genossinnen und Genossen hat es wohl nicht gelegen, dass die Bundestagswahl am 27. September zu einer krachenden Ohrfeige für die Sozialdemokraten wurde. Mit regelmäßigen Infoständen auf dem Siemersplatz – auch mit Unterstützung der Eimsbüttler Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (Afa) und der AG der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen, wofür Arndt Streckwall und Alexandra Jentges besonderer Dank gebührt – sowie Hausverteilungen, der Beteiligung an der Lokstedt-Ralley (Dank an Kurt Behrens) etc. haben wir engagiert dafür geworben, mit beiden Stimmen die SPD zu wählen. Bei den Zweitstimmen sind wir nach wie vor in Lokstedt die stärkste Partei, bei den Erststimmen leider nicht.

Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen und die Lehren aus diesem Wahlergebnis und der elfjährigen Regierungsbeteiligung im Bund zu ziehen.

Infostände zur Bundestagswahl

Die Lokstedter SPD wirbt wieder auf dem Siemersplatz um Stimmen für die Bundestagswahl - die ist bekanntlich am 27. September (weiß aber anscheinend nicht jeder).
Am 22. August startet der Infostand-Marathon und von da an jeden Sonnabend bis zum 26. September jeweils von 10.30 bis 12.30 Uhr. Am 19. September ist der Distrikt (anders als die CDU, die dafür keine Zeit hat) auch bei der Lokstedt-Rallye mit dabei. Wir stehen dann mit einem Spieleangebot auf der Grelckstraße.

Stimmenklau nicht vergessen – Wahrheit muss jetzt auf den Tisch

Dieser Tage feiern wir den 60. Geburtstages des Grundgesetzes. In Artikel 5 steht: „Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Bis zum Landesvorsitzenden der Hamburger SPD scheint sich diese Tatsache aber noch nicht herumgesprochen zu haben: Gewisse Auseinandersetzungen im Kurt-Schumacher-Haus würden intern geregelt, eine Berichterstattung darüber komme auf Wunsch des Landesvorsitzenden „deshalb auch nicht in Frage.“
Das bemerkenswerte Rechtsstaatsverständnis des Juristen Ingo Egloff – nachzulesen unter der Überschrift „Wo war Ciftlik?“ in SPIEGEL ONLINE am 27. Mai – korrespondiert in bemerkenswerter Weise mit dem Versuch, unliebsame Dinge in der Hamburger SPD-Zentrale möglichst ganz schnell unter den Teppich zu klären. Wie beruhigend, dass immerhin der Tatbestand der innerparteilichen Majestätsbeleidigung (noch) keine Geltung hat.
Schließlich geht es bei dem eingangs erwähnten Vorfall um eine anscheinend handfeste Auseinandersetzung zwischen dem Pförtner der Parteizentrale und dem ihm vermutlich körperlich überlegenen SPD-Sprecher Bülent Ciftlik über die Nutzung eines parteieigenen Pkw.
Da ist zu fragen: Hat sich dieser Vorfall, wie von SPIEGEL ONLINE berichtet, genau so zugetragen? Wenn ja, wie erfolgte die interne Regelung? Hat der Pförtner ein Schmerzensgeld bekommen? Wenn ja, wurde dies aus Parteigeldern – sprich Mitgliedsbeiträgen – bezahlt?
In anderen Unternehmen hätte ein solcher Vorfall vermutlich zumindest eine Abmahnung, wenn nicht den sofortigen Rausschmiss nach sich gezogen. Hat es in diesem Fall zumindest eine Abmahnung gegeben?
Besonders fragwürdig wird die schon fast väterliche Anteilnahme des Landesvorsitzenden am Schicksal seines Parteisprechers im Zusammenhang mit der „Stimmzettelaffäre“. Hier verschanzt sich Ingo Egloff hinter der Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitarbeitern und hinter der Staatsanwaltschaft, welche die Untersuchungen eingestellt hat.
Am liebsten hätte Ingo Egloff den sog. Grambow-Bericht im Safe verschwinden lassen. Es war der Distrikt Lokstedt, der im letzten Jahr nachdrücklich eine Freigabe verlangt hatte. Das einzige Ergebnis war die mündliche Vorstellung der Ergebnisse durch die Verfasser im September 2008. Selbst darum musste gekämpft werden.
Mittlerweile ist der Bericht offenbar in allen Zeitungsredaktionen gelandet – nur die eigenen Mitglieder, die dürfen ihn nicht lesen. Die müssen sich mit dem begnügen, was der Landesvorsitzende ihnen erlaubt.
Noch jemand anders hat offenbar Zugriff auf den Bericht – der Senat, und zwar über die Staatsanwaltschaft. Wie könnte es sonst angehen, dass der Senat eine Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten André Trepoll vom September 2008 so genau beantworten konnte?
Bei einer Informationsveranstaltung im September 2008 haben die Anwesenden viel zu hören bekommen – u. a. über die Zahl der Schlüssel und die Verfügungsgewalt darüber sowie der Hinweis auf die Tatsache, dass ein Zugriff von außen auf die – höchst ungenügend gesicherte – Wahlurne schwerlich denkbar gewesen ist. Der Täter muss sich also gut ausgekannt haben.
Nicht informiert wurden die anwesenden Genossinnen und Genossen über Verdachtsmomente gegen Bülent Ciftlik, nicht zuletzt wegen der stark differierenden Zeitangaben, auf welche der Rechtsanwalt Rolf-Dieter Klooß die zuständige Staatsanwältin aufmerksam gemacht hatte, und der Ungereimtheiten im Zusammenhang mit der Beschaffung der Wahlurne. Für die Staatsanwaltschaft ging es bei dem Fall im Übrigen wohl nur um das Verschwinden von gut 1000 Blatt gebrauchtem Papier – für die SPD stand und steht hingegen ihre Glaubwürdigkeit auf dem Spiel.
Zu fragen ist daher: Welche Gründe hat Ingo Egloff, sich so auffallend fürsorglich vor Bülent Ciftlik zu stellen – trotz der von SPIEGEL ONLINE beschriebenen Vorfälle? Hat sich Ciftlik im Kurt-Schumacher-Haus dermaßen unentbehrlich gemacht oder gibt es da noch ein „paar Leichen im Keller“? Oder hat der Parteivorsitzende von Beginn an in seiner Informationspolitik einfach nur einen Fehler gemacht und ist weder willens noch in der Lage, dieses Versäumnis einzugestehen?
Wie auch immer – die Partei hat ein Anrecht darauf, dass diese Fragen endgültig geklärt werden, egal, ob wir uns nun Wahlkampf befinden oder nicht.

Ernst Christian Schütt

Rathausbesuch am 13. Mai

Gut ein gutes Dutzend  Distriktsmitglieder und interessierte Bürger folgte am 13. Mai der Einladung unseres Bürgerschaft-sabgeordneten Thomas Böwer ins Hamburger Rathaus. Nach einer Vorführung des Filmes über die Bürgerschaft und einer Stippvisite im Kaisersaal folgte ein gut halbstündiges Gespräch mit Thomas , bevor ihn die Pflicht wieder zurück in die Bürgerschaftssitzung zurückrief, die wir dann – wenigstens teilweise – ganz exklusiv aus der Senatsloge verfolgen konnten.

 

Der Bundestagskandidat stellte sich in Lokstedt

Am 3. Februar hatte die Lokstedter SPD den Bundestagskandidaten Danial Ilkhanipour zu Gast. Über drei Stunden stellte er sich den Fragen der anwesenden Mitglieder und musste sich dabei auch einige Kritik über die Umstände seiner Kandidatur anhören.

Bundestagskandidatur: Einstimmiger Beschluss des Distriktsvorstands

Am 2.12.2008 fasst der Lokstedter Distrikstvorstand folgenden Beschluss - einstimmig:

1. Der Distriktsvorstand Lokstedt lehnt den Antrag des Kreisvorstandes an den Landesvorstand ab, eine Mitgliederbefragung über die Bundestagskandidatur durchzuführen.

2. Der Distriktsvorstand weist jeden Versuch zurück, die Stimmrechte von Delegierten im Nachhinein unter Berufung auf das Organisationsstatut rückgängig zu machen.

3. Der Distriktsvorstand fordert den Kandidaten Ilkhanipour auf, sich das Vertrauen der Mitglieder neu zu erwerben und die Distrikte und Arbeitsgemeinschaften zu besuchen. Dabei sollen Kreisvorstand und Kandidat eng zusammenarbeiten.

4. Der Distriktsvorstand fordert den Landesvorstand auf, sich einer administrativen Einmischung in Eimsbüttler Wahlkreisangelegenheiten zu enthalten.

SPD Lokstedt begrüßt Kurswechsel beim Wegegesetz

Die Lokstedter SPD begrüßt die neuerliche öffentliche Diskussion über das Hamburgische Wegegesetz. Im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Emil-Andresen-Straße hatte sich der Lokstedter SPD-Vorstand dafür eingesetzt, dass im Rahmen einer Änderung des Wegegesetzes »die endgültige Herstellung öffentlicher Wege flexibilisiert wird und nicht mehr unbedingt zur weitgehenden Flächenversiegelung führen muss.«

 

Die SPD-Fraktion in der Eimsbüttler Bürgerschaft unterstützte gleichfalls dieses Anliegen und sprach sich dafür aus, die endgültige Herstellungen von Straßen künftig nicht mehr nach Schema F vorzunehmen und die erforderlichen Ausbauplanungen nicht von der Verwaltung »diktieren« zu lassen, sondern im Zusammenwirken mit Anliegern und Kommunalpolitikern zu erarbeiten.

 

Mittlerweile ist das Thema im Rathaus angekommen und sogar die Stadtentwicklungsexperten von CDU und GAL haben einen Antrag vorbereitet, worin sie den Senat auffordern, das geltende Wegegesetz einer genauen Prüfung zu unterziehen.

 

Die Lokstedter SPD wird das Thema weiterverfolgen und darauf achten, ob die Transparenz für die Bürger ausreichend hergestellt werden wird.

Emil-Andresen-Straße – Das will die Lokstedter SPD

Der Distriktsvorstand Lokstedt unterstützt eine Änderung des Hamburgischen Wegegesetzes dahingehend, dass die endgültige Herstellung öffentlicher Wege flexibilisiert wird und nicht mehr unbedingt zur weitgehenden Flächenversiegelung führen muss.

Der Vorstand setzt sich ein für die milieunahe Erhaltung des Charakters der Emil-Andresen-Straße als familienfreundliches Wohngebiet.

Der Distriktsvorstand fordert die SPD-Bezirksabgeordneten auf, im Sinne dieses Beschlusses tätig zu werden.

Post am Siemersplatz bleibt erhalten

Es gibt positive Neuigkeiten über die Postfiliale am Siemersplatz. Mittlerweile liegt die Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der SPD-Fraktion mit dem Titel »Zukünftige Versorgung mit Postleistungen in Hamburg – Umwandlung von Postfilialen in Partneragenturen« vor. Der Verband der Postnutzer kritisiert ja bekanntlich, dass durch die Umwandlung in Partneragenturen qualifiziertes Fachpersonal wegfalle und die Kunden oftmals längere Wege und Wartezeiten in Kauf nehmen müssten.

Aus der Senatsantwort geht u. a. hervor, dass die Zahl der eigenständigen Filialen, welche die Deutsche Post AG in Hamburg betreibt, zwischen März 2005 und Ende 2007 von 90 auf 69 verringert worden ist – also ein massiver Kahlschlag, der für die Zukunft Böses ahnen lässt.

Auf die Frage »Welche Pläne verfolgt die Deutsche Post AG bezüglich der Filiale am Siemersplatz in Lokstedt?«, lautet die Antwort der Deutschen Post AG: »Keine.«

Trotz dieses Dementis, hier Umwandlungspläne zu verfolgen, sollten alle, die am Erhalt der Postfiliale interessiert sind, weiterhin wachsam bleiben.

Es war einmal eine Stadt...

 

Es war einmal eine Stadt, die wurde regiert von einer Partei, die stets das Gute wollte. Und den Bürgern gefiel es. Die Stadt wuchs und die Bürger vertrauten der Partei, die sie liebevoll „die Roten“ nannte. Doch ganz allmählich wurden die Bürger ihrer doch etwas überdrüssig. Allzu lange schon dauerte die Herrschaft. Da traf es sich, dass die Konkurrenz – landläufig „Die Schwarzen“ genannt – einen jungen blonden Recken aufbieten konnte. Doch um regieren zu können, brauchte er die Hilfe eines dunklen Finsterlings, den er alsbald – als er seiner nicht bedurfte– aus der Stadt verjagte.

Bei „den Roten“ war das Wehklagen groß, denn es schien doch so, als sei es ihre Stadt gewesen, quasi im Privatbesitz, geführt von einem edlen und wohlweisen Rat und kühnen und weit blickenden Bürgermeistern. Die Hoffnung, der Spuk würde bald zu Ende sein und der nicht mehr ganz junge, aber immer noch blonde Recke würde wieder aus dem Rathaus vertrieben, zerstob. Dann gingen auch noch die einstigen Bündnispartner von der Fahne: Die wackeren grünen Bogenschützen ließen sich mit den „Schwarzen“ ein.

Was nun tun? Noch bevor die neue Ehe im Rathaus geschlossen werden konnte, sollte Zwietracht gesät werden. So der vermeintlich schlaue Plan der „Roten“. Ging es doch darum, ob die „Moorburg“ gebaut werden sollte oder nicht, eine wahre Dreckschleuder, in welcher Kohle zu elektrischem Licht umgewandelt werden sollte, dessen die Stadt so sehr bedurfte. Den „grünen Bogenschützen“ ging dies – eigentlich– gegen den Strich und auch den „Roten“ war dies – so hatten sie gesagt – zuwider.

Und da schien die große Stunde der Roten zu schlagen: Zur Rettung der Stadt wollte ihr Anführer den „Schwarzen“ zur Seite stehen, die von der „Moorburg“ nicht lassen wollten. Es ging schließlich um die Ehre des Bürgermeister: Bislang, so sagte der Anführer der „Roten“, war das „Wort des Bürgermeisters so viel wert wie ein Vertrag, den man geschlossen hat. Jetzt gelten nicht mal mehr Verträge, geschweige denn das Wort des Bürgermeisters.“ Dies könne nicht sein, das Wort müsse gelten, koste es auch die eigene Glaubwürdigkeit. Der Bürgermeister müsse sein Wort halten können, auch wenn er von der anderen Partei sei.

Und wenn er nicht gestorben ist, dann glaubt der Chef der „Roten“ das noch heute.

PS: Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen und lebenden Personen sind nicht beabsichtigt, sondern unausweichlich.

Ernst Christian Schütt

Neuer Vorstand gewählt

Kein Aprilscherz: Am 1. April trafen sich die Lokstedter Genossinnen und Genossen in der AWO-Begegnungsstätte im Eidelstedter Weg 62 zu einer gut besuchten Mitgliederversammlung. Es galt u. a. einen neuen Vorstand und Delegierte für Kreis und Land zu wählen. Von den bisherigen Vorstandsmitgliedern traten Maximilian Both (Abiturstress), Dagmar Kirchhoff (Fortzug aus Hamburg) und Rüdiger Rust wegen seiner vielfältigen kommunalpolitischen Verpflichtungen nicht mehr an. Vor allem Dagmar hatte sich durch ihren Einsatz in der Mitgliederbetreuung fast unentbehrlich gemacht.

Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden mit guten Ergebnissen wieder gewählt. Am 8. April hat sich der Vorstand zum ersten Mal getroffen und die Arbeit verteilt.

In den nächsten zwei Jahren wollen Ernst Christian Schütt als Vorsitzender, Gerlind Böwer (Stellvertreterin und Schriftführung.), Philipp Reimer (Kasse und Ansprechpartner für die die Jungsozialisten) und als Beisitzer Renate Rambow, Iris-Marei Brehm-Werner (zugleich zuständig für die AsF), Frank Rehwinkel, Marcel Schröder (zugleich Organisationsleiter) die SPD in Lokstedt voranbringen.

Zur Revisoren wurden Maximilian Both und Ewald Fölsch gewählt.

Kreisdelegierte: sind Iris-Marei Brehm-Werner, Gerlind Böwer, Renate Rambow, Frank Rehwinkel, Philipp Reimer, Rüdiger Rust, Marcel Schröder und Arndt Streckwall, der auch Kontakt zur AfA halten wird. Ersatzdelegierte sind Maximilian Both und Kurt Behrens, zugleich zuständig für die Verbindungen zur AG 60 plus.

Landesdelegierte sind Iris-Marei Brehm-Werner, Gerlind Böwer, Philipp Reimer, Marcel Schröder, und Ernst Christian Schütt sowie als Stellvertreter Thomas Böwer, Frank Rehwinkel

Der Distrikt Lokstedt schlägt der Kreisdelegiertenversammlung Philipp Reimer als Beisitzer im Kreisvorstand Eimsbüttel vor.

Nachdem die Wahlen unter der sachkundigen Leitung von Jan Jalass durchgeführt waren, gab es  noch ausgiebig Zeit für Diskussionen über die Lage der Partei in Hamburg und im Bund. Es zeigte sich die für Lokstedt schon gewohnte Streitkultur: Lebhaft, engagiert und dabei sachlich und nie verletzend. Das gibt Hoffnung für die kommenden Jahre.

Deutliche Zuwächse für die SPD in Lokstedt

Keine Frage: Wir haben die Bürgerschaftswahl verloren. Wir haben unser Ziel, zusammen mit der GAL den Freiherrn von Beust abzulösen, nicht erreicht.

 

Mein Dank gilt allen, die im Wahlkampf aktiv mit angepackt haben, bei den Infoständen mitgemacht, Plakate herausgestellt und regelmäßig geklebt und Hausverteilungen möglich gemacht haben. Durch diesen engagierten Wahlkampf haben wir Stimmen hinzugewonnen, während die CDU an Unterstützung verloren hat – auch und gerade hier in Lokstedt.

 

Zu den Zahlen: Den Wahlkreis 7 (Lokstedt – Niendorf – Schnelsen) hat die CDU mit 48,2 % der Stimmen gewonnen, sie hat allerdings über 3300 Stimmen verloren, während wir 500 Stimmen hinzugewonnen haben. Sowohl die FDP als auch die Linke blieben im Wahlkreis bei den Landeslistenstimmen unter 5%.

 

Wie sieht es nun im Stadtteil aus. Bei der Bürgerschaftswahl kommt die CDU in Lokstedt auf 42,8 %, die SPD auf 33,9 %. Die GAL kommt auf 10,7%, die Linke auf 6,0% und die FDP ist unter 5 % – trotz der massiven Plakatierung, die auf dem Lokstedter Steindamm für viel Kleinholz gesorgt hat.

 

Bemerkenswert: Im Wahlkreis 7 haben wir in Lokstedt bei der Bürgerschaftswahl den größten Stimmenanteil: Die Schnelsener kommen auf 33,3 %, die Niendorfer auf 31,8 %. Mit einem Plus von 3,7 Prozentpunkten haben wir in Lokstedt auch den größten Zuwachs im Wahlkreis.

 

Woran das liegt, erkennen wir mit einem Blick auf die Ergebnisse in den Wahllokalen: Im Zylinderviertel können wir bekanntlich kaum etwas erben, z. B. in den Wahllokalen in der Corveystraße liegt die CDU teilweise ganz deutlich vorn. Wir haben unsere Wähler anderswo. Vorn liegen wir im Wahllokal 31710 (Hinter der Lieth 61) mit 39,2 %, im Wahllokal 31717 (Vizelinstraße 50) mit 39,4 % und im Wahllokal 31721 (Vereinshaus am Veilchenstieg) mit 44,5%. Unsere Hochburg nicht nur in Lokstedt, sondern wieder einmal in ganz Einsbüttel ist wieder einmal das Wahllokal 31720 im Eidelstedter Weg 62 mit stolzen 56,4 % für die die SPD.

 

Bei der Bezirksversammlungswahl hat die SPD in Eimsbüttel ihren Stimmenanteil leicht um 1,6 Prozentpunkte verbessern können, während die CDU deutlich (– 5,4 %) verloren hat. Die GAL hat an Stimmen verloren, prozentual aber leicht zugelegt. Gleichfalls die Fünf-Prozent-Hürde überwunden haben – leider – die Linke und die FDP. Was das für die Arbeit in der künftigen Bezirksversammlung bedeutet, wird man sehen.

 

Alles in allem: Wir haben die Wahl insgesamt verloren, aber wir haben zugelegt. Dies muss für uns Ansporn sein, in Zukunft noch mehr auf die Bürger zuzugehen und uns weniger mit uns selbst zu beschäftigen. Im April stehen Organisationswahlen an, dann werden neue Vorstände gewählt. Zusammen mit den neu gewählten kommunalen Vertretern müssen dafür sorgen, dass wir bei der nächsten Bürgerschaftswahl nicht nur in Lenzsiedlung bei den Wählern deutlich die Nummern eins sind, sondern auch anderswo in Lokstedt.

 

Ernst Christian Schütt

Lokstedter Themen und Vorhaben im Bezirkswahlprogramm 2008 – 2012 der SPD

Unsere Themen

 ● Stärkung der Zentrenentwicklung in Lokstedt, vor allem am Siemersplatz und in der Grelckstraße.

● Schutz und Ausbau der Wohnqualitäten, u.a. durch Konzepte zur Lärmminderung.

● Verstetigung der sozialen Stadtteilpolitik in der Lenzsiedlung.

● Erhalt und Ausbau des Bürgerhauses Lokstedt.

 

Unsere Projekte

● Das lokale Bündnis für Familie in Lokstedt durch aktive Mitarbeit stärken.

● Neues Wohnen am Lohkoppelweg – das Gelände von Pflegen + Wohnen ist eines der letzten noch größeren bebaubaren Flächen in Lokstedt.

● Neues Wohnen am Veilchenweg / Grandweg mit Verlagerung der Hans-Heinrich-Sievert-Sportanlage zur ehemaligen Allianz-Betriebssportanlage mit Sporthallennutzung und Wegeverbindungen.

● Weiterentwicklung der U-Bahn Hagenbecks Tierpark und des Umfeldes.

 

Das gesamte Bezirkswahlprogramm können sie hier herunterladen.

Lokstedt l(i)ebenswert

Ich bin nicht als Freundin der größten Hamburger Tageszeitung bekannt. Doch derzeit gibt es eine Serie, die ich mit echtem Vergnügen lese: „Hamburg lebenswert“. Hier habe ich mich über die Schönheiten der Hamburg-Insel informiert – nein, nicht Sylt sondern Neuwerk – und sofort Fernweh bekommen. Hier wurde ich bekannt gemacht mit den „Flottmarschenern“, einem im Bezirk Altona ansässigen Völkchen, dass mir bis dahin unbekannt war. Hier erfuhr ich, wo Loriots grünes Sofa steht und dass es Stadtteile gibt, in denen man „in Puschen zur Tanke“ geht.

Natürlich habe ich den Artikel über Lokstedt mit besonderer Aufmerksamkeit gelesen – und wieder etwas gelernt: In der Münsterstraße 23 gibt es ein Kaffee-Museum, in dem mensch sich nicht nur Kaffee-Utensilien ansehen kann, sondern auch Kaffee kosten und sich schulen lassen kann. Die Empfehlung derZeitung wäre noch kein Grund, dort einmal hinzugehen. Doch ein Freund, ein wahrer Kaffee- Kenner, lobte kürzlich den Kaffee der gleichnamigen Rösterei in höchsten Tönen. Also werde ich mich doch einmal auf die weite Reise machen, an einem Samstag den Lokstedter Steindamm überqueren und mich überraschen lassen – von einer Sehenswürdigkeit Lokstedts, die ich noch nicht kenne.

Kaffeemuseum Burg, Münsterstr. 23-25, Mo-Sa, 10-16 Uhr

www.kaffeemuseum-burg.de

Dagmar Kirchhoff

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