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Über uns


Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten (AvS)

Paul Bebert, (1933-1945 Schutzhaft, KZ Esterwegen, Zwangsarbeit wg. Vorbereitung zum Hochverrat. 1945 Vorsitzender der IG Bau, Hamburg) schlägt am 14. September 1945 das Hakenkreuz am Gewerkschaftshaus ab. Hamburg lag noch in Trümmern, als kurz nach Kriegsende diejenigen Sozialdemokraten, welche die Gefängnisse und Konzentrationslager der Nazis überlebt hatten, sich zusammenschlossen, um die Erinnerung an die Frauen und Männer wachzuhalten, die dem Terrorsystem trotzten. Nun ging es darum, eine Demokratie aufzubauen und mit Aufklärungs- und Erinnerungsarbeit dafür zu sorgen, dass nie wieder eine Diktatur in Deutschland entstehen könnte. Wenige Jahre später mussten sie auch an die Leiden und Opfer derjenigen Sozialdemokraten erinnern, die im Widerstand gegen das kommunistische System verhaftet wurden oder gar ihr Leben ließen.
War die AvS früher in erster Linie ein Zusammenschluss derjenigen, die von der Verfolgung direkt betroffen waren, so arbeiten heute Mitglieder der SPD dort mit, die sich dem Thema besonders verbunden fühlen, ebenso wie Kinder und Enkel ehemals Verfolgter. Weitgehende Personalunion und Zusammenarbeit besteht mit dem AK Geschichte.
Foto: Paul Bebert, (1933-1945 Schutzhaft, KZ Esterwegen, Zwangsarbeit wg.
Vorbereitung zum Hochverrat. 1945 Vorsitzender der IG Bau, Hamburg) schlägt am 14. September 1945 das Hakenkreuz am Gewerkschaftshaus ab.

Historische Kommission (SPD Hamburg)

Seit November 2000 engagieren sich im Arbeitskreis Geschichte Menschen mit Interesse an historischen Fragen. Wir forschen, diskutieren und informieren über die Geschichte der Hamburger Sozialdemokratie und der Arbeiterbewegung. Dem Arbeitskreis gehören nicht nur Historiker sondern auch an Geschichte allgemein interessierte Mitglieder der SPD an.

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